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Der Verfahrensbeistand begleitet das Kinder und Jugendliche bei gerichtlichen Verfahren um Sorgerechtsstreitigkeiten, Sorgerechtsentzug, bei Gefährdung des Kindeswohls, Umgangsregelungen, Freiheitsentzug mit einer verbundenen Unterbringung, bei Gerichtsverfahren und stellt die Vertretung des Kindes/des Jugendlichen dar. 









Dazu ist es notwendig, den möglichen Beitrag von Beratung mit den anderen am Verfahren beteiligten Institutionen bzw. Personen abzustimmen.

Ziele des Verfahrensbeistand

Folgende Ziele werden durch die Bestellung eines Verfahrenspflegers angestrebt:Die umfassende Wahrung der Rechte und Interessen des betroffenen Kindes – die Stärkung seiner Stellung im Verfahren und in den Fällen, in denen es besonders schutzbedürftig und sein Wohl in erheblichem Maß gefährdet ist. Der Minderjährige ist nicht mehr Objekt, sondern Subjekt des Verfahrens. Entscheidungen sollen nicht über das Kind, sondern mit ihm getroffen werden. Die Optimierung des richterlichen Beschlusses durch den quantitativen und qualitativen Zuwachs seiner Entscheidungskriterien. Die Chance der schnelleren Beendigung des Verfahrens.  

Aufgaben des Verfahrensbeistand


Nach allgemeiner Auffassung vertritt der Verfahrenspfleger in familiengerichtlichen Verfahren die Rechte und Interessen des Kindes, indem er sozusagen als "Sprachrohr" dessen Wünsche und Vorstellungen vor Gericht möglichst umfassend und detailliert benennt.
Dies impliziert Parteilichkeit hinsichtlich vorwiegend folgender Aufgaben (Will, 2001):Formeller Schutz des Kindes im Verfahren, Wahrung seiner Rechte, Sicherstellung seines Wohls und Willens, seiner Interessen, Wünsche und Vorstellungen. Sachwalterfunktion, unter anderem mit dem Ziel der Minimierung der mit dem Verfahren verbundenen Belastungen für das Kind. Begleitung des Kindes im Verfahren (einschließlich der Erklärung des Verfahrens, Begleitung bei seiner Anhörung). Vermittlungstätigkeit zwischen Kind, Eltern, Gericht und Behörden (jedoch nur bedingt möglich, ähnlich der anwaltlichen, parteilichen Interessenvertretung).

Zu betonen ist, dass ein Verfahrenspfleger die unmittelbare Anhörung des Kindes vor Gericht auf keinen Fall ersetzen kann und darf.

aus: Landesjugendamt Bayern